Konfliktmoderation

Unser Verständnis von Konfliktmoderation


In Konfliktmoderationen sehen wir uns als unabhängige Dritte, die bisher nicht gelöste Konflikte durch zielgerichtete Impulse lösbar machen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Moderation ist die Bereitschaft zur Lösung und die Freiwilligkeit zur Teilnahme aller Beteiligten.
Unser Rollenverständnis als Moderator setzt die Fähigkeit zur Allparteilichkeit und Überparteilichkeit voraus. Das bedeutet einerseits sich in die Position beider Parteien versetzen zu können und Verständnis für die Bedürfnisse, Interessen, Bedenken und Befürchtungen aufzubringen. Andererseits die Fähigkeit zu besitzen, eigene Positionen und Interessen aus dem Moderationsprozess herauszuhalten.


Anlässe

  • Konflikte zwischen Mitarbeitern aufgrund unklarer Rollen- und Verantwortungsverteilung
  • Konflikte Mitarbeiter und Vorgesetzten als Folge unterschiedlicher Wahrnehmungen im Rahmen von Leistungsbeurteilungen oder Zielerreichungsgesprächen
  • Konflikte zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat als Folge von Machtkämpfen und unklarem Rollenverständnis
  • Konflikte zwischen einzelnen Organisationseinheiten bedingt durch unscharfes Schnittstellenmanagement
  • Konflikte zwischen Kunden und Lieferanten auf Basis unterschiedlicher Wertvorstellungen hinsichtlich Qualität, Service und Zuverlässigkeit


Ziele

Die Inanspruchnahme eines Konfliktmoderators dient dazu, dass Wahrnehmungsspektrum der  beteiligten Personen durch spezielle Interventionen zu erweitern. Dabei wird der Konflikt sowohl auf der Organisations-, Prozess- und Personenebene bearbeitet. Somit haben die Beteiligten die Möglichkeit Verständnis für die Position des Konfliktpartners zu erhalten und eine Ebene zu finden, auf der Lösungen möglich sind.

Vertragsgestaltung und Vorgehensweise

Methode

Grundlegende Kommunikationsmethoden, wie beispielsweise Aktives Zuhören und Spiegeln, Ich-Botschaften und Feedback sowie verschiedene Fragetechniken kommen immer zum Einsatz.
Je nach Konfliktsituation können Systemische Interventionen wie Umdeuten, paradoxe Interventionen oder das Arbeiten mit Metaphern oder Aufstellung neue Sichtweisen in schwierigen Situationen ermöglichen.

Inhalte

Themen, die mit Hilfe eines Konfliktmoderators bearbeitet werden

  • Offene oder verdeckte Ablehnung neuer Führungskräfte
  • Widerstände in Veränderungsprozessen durch falschen Umgang mit emotionalen Phasen des Loslassens alter Verhaltensmuster oder Strukturen.
  • Aufarbeitung alter Verletzungen oder Kränkungen im Umgang miteinander
  • Missbrauch exponierter Rollen und Funktionen in der Organisation, um „alte Rechnungen“ zu begleichen.
  • Überlagerung emotionaler Themen wie Angst, Misstrauen und Widerstand durch extreme sachliche Härte und Konsequenz

Nutzen

Nicht gelöste Konflikt kosten Geld und binden Energie, die für produktive Prozesse nicht mehr zu Verfügung steht. Sie beeinflussen Entscheidungsprozesse in Richtungen, die nicht zum Wohle des Unternehmens sind. Sie sind auf allen Ebenen zu finden und gehören zum menschlichen Umgang dazu. Der Einsatz von Konfliktmoderation ermöglicht es den Beteiligten, sich auf ihre Aufgaben und Themen, ihrer Rollen und Funktionen zu konzentrieren.

Eindrücke unserer praktischen Arbeit finden Sie unter dem link Impressionen.